Interview mit Marjana Schott
In öffentliche Kindertages- betreuung und in ihre Qualität investieren!
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Pressekonferenz der GEW: Hessische Landesregierung ist blind für Erfordernisse der Lehrerinnen und Lehrer!
Dienstag, 22. September 2009
Zu den übereinstimmenden Forderungen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit den Positionen der LINKEN, erklären Barbara Cárdenas, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag, und Hermann Schaus, innen- und gewerkschaftspolitischer Sprecher und Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion:
“Sowohl die Verlängerung und Modifizierung der Altersteilzeit für die Angestellten und Beamten, als auch die Übertragung des Tarifergebnisses zur 40 Stundenwoche durch Reduzierung der Wochenarbeitszeit für Lehrerinnen und Lehrer in Hessen, wurden von der LINKE-Fraktion mit parlamentarischen Initiativen in die Debatte gebracht. DIE LINKE und die GEW sagen seit langem zu Recht: Wir benötigen dringend umfassende Verbesserungen der Arbeits- und Lernbedingungen an den Schulen.“
Leider wolle die Hessische Landesregierung davon nichts wissen.
In einer Reaktion auf die GEW-Pressekonferenz betont Cárdenas, dass die Politik der letzten Jahre riesige Probleme geschaffen habe. Schlimmer noch: Diese würden weiterhin auf dem Rücken der Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern von schulpflichtigen Kindern ausgetragen.
Hermann Schaus ergänzt: „Die Altersteilzeit soll – trotz anderslautender Wahlkampfversprechen von Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) – einfach wegfallen, obwohl die Beschäftigten diese sinnvolle Regelung wünschen und brauchen. Die Rente mit 67 und die Heraufsetzung der Wochenarbeitszeiten lässt die Menschen sprichwörtlich arbeiten bis zum Umfallen. Und bei alledem müssen die Schulen durch G8 und gestiegene soziale Herausforderungen heute Aufgaben leisten, für die sie weder materiell noch inhaltlich vorbereitet wurden.“
Auf die Schulen warte ein Generationswechsel im Kollegium, für den es zu den gegebenen Bedingungen kaum interessierten Nachwuchs geben dürfte, so Schaus. Auch unter der der Regierungsverantwortung von CDU und FDP bleibe die Bildungslandschaft damit ein Kahlschlaggebiet.









