Interview mit Hermann Schaus

100x100_hermann_schausDie Sicherheits- interessen der Menschen in der Region dürfen nicht länger den Profitinteressen von Fraport, Lufthansa und Co. Untergeordnet werden.
weiterlesen


Video

   Energiewende erneuerbar, demokratisch, sozial. Janine Wissler im Interview

Haushaltsbroschüre 2012

   haushaltsbrosch12

Wieder Nazis in Dresden blockieren!

Reichtumsuhr

Reichtumsuhr auf eigener Seite einbinden
Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de

Kontakt: Presse


Thomas Klein - Image
Thomas Klein

(Pressesprecher)

Zimmer: 210 M
0611 - 350.6079
0176 - 80 12 81 97
t.klein@ltg.hessen.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.


DruckenE-Mail

Eröffnung der Anlaufstelle ‚MigrAr Frankfurt/Rhein-Main' ist eine Ermutigung für Menschen ohne Papiere

Mittwoch, 01. September 2010

Zur Eröffnung der gewerkschaftlichen Anlaufstelle für Migrantinnen und Migranten in prekären Arbeitsverhältnissen ‚MigrAr Frankfurt/Rhein-Main' im Frankfurter Gewerkschaftshaus erklärt Barbara Cárdenas, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„DIE LINKE begrüßt, dass sich Migrantinnen und Migranten ohne gesicherten Aufenthaltsstatus nun auch in Frankfurt zu Fragen nach ausstehendem Lohn oder Arbeitsunfällen beraten lassen können.

Was in Berlin, München und Hamburg schon seit mehreren Jahren funktioniert, wird nun hoffentlich auch hier dazu beitragen, die Arbeits- und Lebensbedingungen der ca. 25.000 bis 50.000 Statuslosen im Rhein-Main-Gebiet zu verbessern.

Für Menschen, die in Haushalt, Pflege, Gastronomie oder auf dem Bau arbeiten, wo weniger und manchmal gar nichts gezahlt wird, kann das Kooperationsprojekt von antirassistischen Gruppen und der Gewerkschaft ver.di eine Ermutigung sein, sich gegen ausbeuterische Arbeitsbedingungen und Lohndumping zu wehren."

Allzu oft werde der ungesicherte Aufenthaltsstatus gegen die arbeitsrechtlichen Lohnansprüche ausgespielt, so Cárdenas. Aus Angst abgeschoben zu werden, verzichteten Papierlose dann lieber auf ihren Lohn, obwohl Arbeitsrechte unabhängig vom Aufenthaltsstatus gelten. Es sei wichtig, dass sich Menschen dagegen wehren, wenn aufenthaltsrechtliche Bestimmungen zu restriktiven Arbeitsbedingungen führten und Arbeitgeber dies auszunutzen versuchten.

Hinweis:

Eröffnung von „MigrAr Frankfurt/Rhein-Main" am 2. September um 9 Uhr im Gewerkschaftshaus - Servicecenter des ver.di-Bezirks Frankfurt a.M. , Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77

Beratung: Jeden 1. Donnerstag von 9-11 Uhr und jeden 3. Donnerstag im Monat von 17-19 Uhr



AddThis