Interview mit Marjana Schott

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Bildungspolitik à la FDP ohne Elternpartizipation?

Mittwoch, 30. März 2011

Zu den gestrigen Beschimpfungen des Landeselternbeirates (LEB) als Vorfeldorganisation der SPD seitens des FDP-Fraktionsvorsitzenden Florian Rentsch erklärt Barbara Cárdenas, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Die Äußerungen von Herrn Rentsch lassen tief blicken und offenbaren, welchen Stellenwert er dem Landeselternbeirat zuschreibt. Statt den Willen der Eltern ernst zu nehmen, die sich mit den Folgen der von der Landesregierung betriebenen Bildungspolitik auseinandersetzen müssen, wird der LEB als Interessensvertretung hessischer Eltern nun als politisches Instrument der Opposition deklassiert."

Dies sei nicht der erste Fall verbaler Anfeindung gegen Institutionen, die schwarz-gelbe Ansichten nicht teilten. Schon im Rahmen der Schuldenbremsendebatte sei dem LEB seitens FDP und CDU Verantwortungslosigkeit und unseriöses Verhalten vorgeworfen worden, da er sich gegen die Einführung der Schuldenbremse ausgesprochen hatte. Auch die Landesschülervertretung sei von der CDU übel angegangen worden, als diese sich kritisch zu der Novellierung des Hessischen Schulgesetzes äußerte.


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