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Rassismus und Antiziganismus bekämpfen, Chancengleichheit für Roma und Sinti ermöglichen!

Donnerstag, 07. April 2011

Anlässlich des am 8. April stattfindenden ‚Internationalen Tags der Roma und Sinti' erklärt Barbara Cárdenas, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Sinti und Roma werden immer noch weltweit diskriminiert. Damit muss endlich Schluss sein: Sie müssen überall als nationale Minderheiten diskriminierungsfrei und mit gleichen Chancen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Insbesondere die schulische Eingliederung muss für alle gesichert sein."

Nach Angaben verschiedener Menschenrechtsorganisationen seien Roma und Sinti und andere Minderheiten besonders in Osteuropa und den Balkanstaaten Rassismus und Antiziganismus ausgesetzt. Ihnen werde der Zugang zu Bildung, medizinischer Versorgung und Arbeit verwehrt oder dieser sei zumindest mit größeren Schwierigkeiten verbunden, so Cárdenas.

Der Schutz nationaler Minderheiten, wie er im Rahmenabkommen des Europarats auch von Deutschland ratifiziert worden sei, müsse zur Folge haben, Zwangsabschiebungen in absolutes Elend und tagtägliche Ausgrenzung zu unterlassen.

Cárdenas: „DIE LINKE setzt sich daher für einen Abschiebestopp von Roma und Sinti nach Serbien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und in das Kosovo ein."


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