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DIE LINKE fordert mehr migrantische Präsenz in die Medien!
Donnerstag, 12. Mai 2011
„Unser Ziel ist die gleichberechtigte Teilhabe von Migrantinnen und Migranten in allen Lebensbereichen. Leider sind Journalistinnen und Journalisten mit Migrationshintergrund als Medienmacher in der deutschen Einwanderungsgesellschaft noch immer unterrepräsentiert. Außerdem zeichnet sich die mediale Darstellung ihres Lebens in Deutschland allzu oft durch negative Stereotypisierung aus."
Mit Blick auf die Ausrichtung der Medienlandschaft und ihren Angeboten an migrantische Bevölkerungsgruppen appelliere DIE LINKE an die Medien, ihre Verantwortung für die Darstellung der kulturellen Vielfalt in Deutschland und für den Integrationsprozess stärker wahrzunehmen. So müssten die in der ARD zusammengeschlossenen Sender mehr dazu beitragen, die Chancen der Integration in den Vordergrund zu stellen, und nicht die Risiken, so Cárdenas.
Zudem seien migrantische Vertreter in den Reihen der Aufsichtsgremien so selten wie Sternschnuppen.
Cárdenas: „In Hessen haben 37,2 Prozent der unter 18-Jährigen eine Zuwanderungsbiografie. Das bedeutet, kulturelle Vielfalt gehört für das junge Publikum zu ihrem Alltag. Das sollte so auch in den Medien repräsentiert werden."









