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Hessen-CDU: In der Bildungspolitik weiter hinter dem Mond

Dienstag, 28. Juni 2011

Der CDU-Vorstand hat ein neues Schulkonzept ohne Hauptschulen beschlossen, das der hessische CDU-Fraktionsvorsitzende Christean Wagner ablehnt und das auch bei Hessens Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) auf keinen Gegenliebe stößt. Dazu erklärt Barbara Cárdenas, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Wagners Bekenntnis ‚ich bin ausdrücklich gegen die Einführung einer Oberschule‘ macht deutlich, dass zumindest der rechts-konservative Flügel der hessischen CDU aus ideologischer Verblendung am dreigliedrigen Schulsystem festhalten will. Dass Kultusministerin Henzler (FDP) ebenfalls weiter an Konzepten von vorgestern festhält, verschlimmert die bildungspolitische Lage in Hessen.

Obwohl viele Studien belegen, dass das bestehende, gegliederte Schulsystem nicht in der Lage ist, die großen Bildungsprobleme dauerhaft zu lösen und gleiche Bildungsteilhabe zu gewährleisten, hält Schwarz-Gelb in Hessen krampfhaft daran fest.“

DIE LINKE betrachte das vom CDU-Vorstand gestern beschlossene Konzept der Zweigliedrigkeit als einen Zwischenschritt, Ziel bleibe das gemeinsame Lernen im Rahmen des Konzepts ‚Eine Schule für Alle‘, so Cárdenas.

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