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CDU -Streit in der Bildungspolitik: Vorsitzender der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag präsentiert sich als Mann von vorgestern
Montag, 04. Juli 2011
In der ‚Leipziger Volkszeitung‘ hat sich der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Christean Wagner, nochmals für den Erhalt der Hauptschulen und gegen die von der Bundes-CDU vorgeschlagene Zweigliedrigkeit im Schulwesen ausgesprochen. Dazu erklärt Barbara Cárdenas, bildungspolitische Sprecherin der Faktion DIE LINKE im Hessischen Landtag.„Christian Wagner (CDU) macht sich aus ideologischer Verbohrtheit für den Erhalt der Hauptschulen und gegen die von der CDU-Bundesbildungsministerin gewollten Zweigliedrigkeit stark. Nur mit dem Erhalt der Hauptschulen können das bestehende Bildungsgefälle und die soziale Auslese, für die Wagner sich so emsig einsetzt, aufrecht erhalten werden.“
Unfreiwillig komisch sei es, wenn Wagner von einem drohenden Verlust eines weiteren Markenkerns der CDU spreche.
Cárdenas: „Die Abkehr von der Hochrisikotechnologie Atomkraft, die Aussetzung der Wehrpflicht und das mögliche Ende des dreigliedrigen Schulsystems bedrohen den Markenkern der Union? Dann ist es um diese verdammt schlecht bestellt! Wagners Aussage macht außerdem deutlich: Dieser Vorsitzende ist gut für eine Politik von vorgestern. Auf die Fragen von heute hat er nur Antworten aus der Mottenkiste parat.“
Es sei höchste Zeit, dass die guten Erfahrungen aus anderen Ländern auch in Hessen nicht länger auf taube Ohren stießen, so Cárdenas. Längeres gemeinsames Lernen, ‚Eine Schule für Alle‘ statt soziale Auslese sei der richtige Weg.








