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Zentralisierung der Schulämter: Schritt in die falsche Richtung!
Mittwoch, 09. November 2011
Zum Beschluss von Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP), die hessische Kultusverwaltung in einem neuen Landesschulamt zu zentralisieren, erklärt Barbara Cárdenas, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Durch die Zentralisierung der Schulämter wird Schulstandorten ein äußerst wichtiger Ansprechpartner genommen. Diese Zentralisierung bedeutet, dass der Erhalt der fünfzehn Staatlichen Schulämter in Hessen kein großer Gewinn ist.
DIE LINKE hat sich für die Beibehaltung stark gemacht, damit die Schulämter direkt vor Ort auf die spezifischen Besonderheiten ihrer Schulregion eingehen können. Wird ihnen diese Möglichkeit genommen, so sind sie lediglich als Außenstellen Beiwerk ohne wichtige Befugnisse."
Außerdem widerspräche dieses Vorgehen genau dem, was die Landesregierung vorgebe zu forcieren: die Förderung der Selbständigkeit der Schulen. Wirklich selbständige Schulen bräuchten kompetente Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen vor Ort, die auf individuelle Probleme reagieren könnten, so Cárdenas.









