Interview mit Marjana Schott

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Pro Ethik: Ergebnis in Berlin ist auch für Hessen ein gutes Signal

Montag, 27. April 2009

Die Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner erteilt der Einführung eines staatlichen Wahlpflichtfaches Religion eine klare Absage. 51,4% haben sich in dem Volksentscheid für die Beibehaltung des gemeinsamen Ethikunterrichtes und des freiwilligen Religionsunterrichtes entschieden. Dazu erklärt Barbara Cárdenas, bildungs- und migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Auch wir in Hessen freuen uns über das von Berlin ausgehende Signal: Gerade in unserer Einwanderungsgesellschaft brauchen wir für den gesellschaftlichen Frieden sichere Orte, an denen die Menschen über ihre unterschiedlichen Herkünfte, Traditionen, Kulturen und Weltanschauungen bzw. Religionen sprechen und ggf. im positiven Sinne streiten. Den Schulen kommt dabei eine ganz besondere Verantwortung zu.

Wir fordern die Hessische Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) auf, dies ebenfalls als Signal zu begreifen und neben der Einführung eines Islamischen Religionsunterrichts - die wir ebenfalls unterstützen - an den Schulen den regelmäßigen Austausch zwischen den Religionen und Weltanschauungen auch im Unterricht zu fördern."