Interview mit Hermann Schaus
Die Sicherheits- interessen der Menschen in der Region dürfen nicht länger den Profitinteressen von Fraport, Lufthansa und Co. Untergeordnet werden.
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Bleiberecht für die kurdische Familie Dogan ermöglichen
Donnerstag, 10. September 2009
Zum Verhalten der Behörden gegenüber der kurdischen Familie Dogan aus Alsbach-Hähnlein, Kreis Darmstadt-Dieburg, die in die Türkei abgeschoben werden soll, erklärt Barbara Cárdenas, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Es darf hier nur eine Entscheidung geben: Bleiberecht für Familie Dogan.
DIE LINKE begrüßt das großartige zivilgesellschaftliche Engagement der Menschen in Alsbach-Hähnlein, die sich mittels Unterschriftenkampagnen und in verschiedenen Aktionen für den Verbleib der seit Jahren in Deutschland lebenden Familie in ihrer Kommune einsetzen.“
Das Vorhaben der zuständigen Behörden, der Familie aus dem kurdischen Grenzgebiet zwischen der Türkei, Syrien und Irak die Aufenthaltsgenehmigung zu versagen, bezeichne der Koordinationskreis Asyl bei der Caritas in Darmstadt zu Recht als inhuman, so Cárdenas.
„Es gehört zu den unter menschenrechtlichen Aspekten düsteren Kapiteln deutscher Politik, dass auf der einen Seite, nachweislich unter Einsatz deutscher Waffen, zahlreiche kurdische Dörfer im Südosten der Türkei zerstört wurden. Auf der anderen Seite die vor Krieg und politischer Verfolgung geflohen Menschen aber kein Bleiberecht erhalten und genau dahin abgeschoben werden, wo ihre Lebensgrundlagen zerstört wurden und ihnen erneute Verfolgung droht.“






