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Hessen-CDU in ihrem Element: Ausgrenzung und Diskriminierung als Programm
Donnerstag, 01. Oktober 2009
Zum Vorstoß des Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Christean Wagner, zukünftig konservative Werte stärker in den Vordergrund zu stellen und dabei z. B. die Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften abzulehnen, erklärt Ulrich Wilken, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag und Vorsitzender des hessischen Landesverbands:
„Christean Wagner und die hessische Mehrheits-CDU waren, sind und bleiben reaktionäre Fundamentalisten.
Eine Politik der Benachteiligung und Diskriminierung von Minderheiten ist falsch. Sie ist zudem gefährlich für die Demokratie, denn sie versucht Menschen ins Abseits zu drängen.“
Wer die Gleichstellung von Lesben und Schwulen blockiere und behindere sowie sie weiter benachteiligen wolle, der müsse erkennen, dass er in der Minderheit sei.
Wilken: „Wer stets aufs Neue eine Politik der Ausgrenzung betreibt, mit welchen vorgeschobenen Argumenten auch immer, offenbart seine geistigen Fundamente und outet sich damit als Ewiggestriger mit Vorstellungen von Anstand und Moral, von Sitte und Ordnung, die einem anderen Jahrtausend entstammen.“









