Interview mit Marjana Schott

100x100_marjanaIn öffentliche Kindertages- betreuung und in ihre Qualität investieren!
Weiterlesen


Broschüre

rustungsatlasRüstungsatlas
Hessen
  
 

Haushaltsbroschüre 2012

   haushaltsbrosch12
Reichtumsuhr

Reichtumsuhr auf eigener Seite einbinden
Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de

Kontakt: Presse


Thomas Klein - Image
Thomas Klein

(Pressesprecher)

Zimmer: 210 M
0611 - 350.6079
0176 - 80 12 81 97
t.klein@ltg.hessen.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.


DruckenE-Mail

Schwarz-gelber Gesetzentwurf zu Volksbegehren und Volksentscheid: zu kurz gesprungen!

Donnerstag, 03. Februar 2011

Zum Gesetzentwurf der Fraktionen von CDU und FDP für ein Gesetz zur Änderung des Gesetzes über Volksbegehren und Volksentscheid erklärt Ulrich Wilken, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag und Vorsitzender des hessischen LINKEN-Landesverbandes:

„Seit 1946 war in Hessen noch nie ein Volksentscheid erfolgreich. Daran wird sich auch künftig nichts ändern. Denn Hessen setzt nach wie vor die höchsten Hürden für diese Elemente der direkten Demokratie. Daran ändert auch die von Schwarz-Gelb geforderte Absenkung des Zulassungsquorums von 3 % auf 2 % der Wahlberechtigten nichts."

Wenn sich die Politik für die Einführung direkt-demokratischer Elemente entscheide, müssten diese so ausgestaltet werden, dass sie sinnvoll und wirksam eingesetzt werden könnten, so Wilken. Das leiste der Entwurf nicht. Er nehme lediglich kosmetische Korrekturen der anwendungsfeindlichen Regelungen vor.

Wilken: „Direkte Demokratie in Hessen bleibt eine ‚Schein-Möglichkeit' der Teilhabe an Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen, die von den Menschen auch als solche wahrgenommen wird. Letztendlich führt das zu Frustration und Politikverdrossenheit. Die Landesregierung muss endlich Volksbegehren und Volksentscheide aktiv unterstützen und die Verfahren bürgerinnenfreundlich gestalten."