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Solidarität mit den Beschäftigten der Deutschen Post
Montag, 21. September 2009
Protest gegen Tarifflucht und Auslagerung von Arbeit
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Heute sind 1500 Beschäftige der Deutschen Post AG in Alsfeld zu einer betrieblichen Versammlung zusammengekommen, um gegen den vorzeitigen Ausstieg der Deutschen Post AG aus den bestehenden gültigen Tarifverträgen zu protestieren. Dazu erklärt Hermann Schaus, innenpolitischer Sprecher und Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:Â
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„Der Vorstand der Deutschen Post AG versucht, im Windschatten der Wirtschaftskrise, die bestehenden Tarifverträge auszuhebeln. Die zum 1. Dezember 2009 vereinbarte Tariferhöhung von 3% wird um ein Jahr hinausgeschoben. Dies kann ebenso wenig hingenommen werden wie das Vorhaben, die tariflichen 38,5 Stunden pro Woche auf 40 Stunden zu erhöhen.
Vor diesem Hintergrund wenden sich die Beschäftigten zu Recht gegen den vorzeitigen Ausstieg der Deutschen Post AG aus den bestehenden gültigen Tarifverträgen sowie gegen weitere Fremdvergabe. DIE LINKE unterstützt die Aktionen und Proteste gegen Tarifflucht und Auslagerung.“
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Wegen der geplanten Auslagerung von Teilen der Briefzustellung und von Fahrdiensten an Fremdfirmen könnten nach Gewerkschaftsangaben bis zu 3.000 Arbeitsplätze wegfallen. Ver.di fordere in diesem Zusammenhang, dass die gültigen Tarifverträge eingehalten werden und der Schutz gegen Fremdvergaben verlängert werde, so Schaus.
„Wir brauchen in diesen Zeiten eine gerechte Umverteilung der vorhandenen Arbeit durch Arbeitszeitverkürzungen und keine Verschärfung der Arbeitslosigkeit durch Arbeitszeitverlängerungen. Es darf nicht sein, dass die Arbeitgeber die jetzige Krise nutzen, um den Beschäftigten weitere Zugeständnisse abzuringen.“









