Interview mit Hermann Schaus
Die Sicherheits- interessen der Menschen in der Region dürfen nicht länger den Profitinteressen von Fraport, Lufthansa und Co. Untergeordnet werden.
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erneuerbar, demokratisch, sozial.
Janine Wissler im Interview
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Mehr Schlaganfälle und Herzkrankheiten durch Fluglärm: Schwarz-gelbe Landesregierung schweigt zu den Gesundheitsrisiken infolge des Ausbaus am Frankfurter Flughafen
Mittwoch, 06. Januar 2010
In einem heute in der Frankfurter Rundschau abgedruckten Interview äußert sich Prof. Eberhard Greiser zu den Ergebnissen einer Studie zum Gesundheitsrisiko durch Fluglärm (‚Mehr Schlaganfälle und Herzkrankheiten’, FR 6.1.2010). Dazu erklärt Hermann Schaus, Parlamentarischer Geschäftsführer und innenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Prof. Greisers Aussagen und die bekannt gewordenen Ergebnisse der vom Bundesumweltamt in Auftrag gegebenen Studie bestätigen die Position der LINKEN: Fluglärm macht krank. Er führt zu einer dramatischen Zunahme lebensgefährlicher Krankheiten. Deshalb ist ein konsequentes Nachtflugverbot das Gebot der Stunde - keine Mini-Nachtruhe von 23 bis 5 Uhr, sondern eine an dem Lebensrhythmus der Menschen orientierte von 22 bis 6 Uhr.“
Als Ausdruck einer zynischen Haltung gegenüber den lärmgeplagten Menschen in den Flughafenanrainergemeinden bezeichnet es Schaus, dass die Hessische Landesregierung immer wieder vom ‚Jobmotor Flughafen’ spreche. Jedoch die Tatsache, dass Fluglärm zu einer deutlichen Zunahme schwerer Krankheiten führe, für die Landesregierung und für die Vertreter der CDU und FDP offenbar kein Thema sei.
DIE LINKE fordere die Hessische Landesregierung auf, die Ergebnisse der Studie zu den Gesundheitsrisiken durch Fluglärm nicht länger zu ignorieren.
Schaus: „Die Grenzen der Belastbarkeit sind für die Menschen in den Flughafenanrainergemeinden schon lange überschritten. Der Flughafenausbau ist Teil einer verantwortungslosen Politik.“






