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Hessische Landesregierung setzt Streichorgie fort
Montag, 19. April 2010
DIE LINKE: Erforderlich ist eine Politik, die zu einer deutlichen Verbesserung der Einnahmesituation fĂĽhrt
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Anlässlich der von Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) angekündigten Streichung von 400 Stellen beim Land Hessen erklärt Hermann Schaus, Parlamentarischer Geschäftsführer und gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
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„Was die Landesregierung mit der Streichung von 400 Stellen ankündigt, ist eine Fortsetzung der Operation ‚Düstere Zukunft’. Schwarz-Gelb hat aus der Vergangenheit nichts gelernt und spart dort, wo es nichts mehr zu sparen gibt: bei den Beschäftigten!
Es ist absurd, wenn dabei auch noch Lehrer gegen Angestellte in der Verwaltung ausgespielt werden. Tatsächlich benötigt das Land an allen Ecken und Ende neue Beschäftigte. Was die Landesregierung an sogenannten zusätzlichen Stellen bei den Lehrern und den Polizeianwärtern schafft, gleicht noch nicht einmal die Streichungen der letzten Jahre aus.“
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Diese Politik fĂĽhre nur dazu, so Schaus, dass die Ăśberlastungen in den Ministerien zunehme und die öffentliche Verwaltung ihre Leistungsfähigkeit weiter einbĂĽĂźe. DIE LINKE fordere von der Landesregierung nicht weiter zu kĂĽrzen, sondern die Einnahmesituation des Landes nachhaltig zu verbessern und zusätzliche Stellen zu schaffen. Steuergeschenke, wie sie von die FDP vorschlage, verschlimmerten nur die Misere.Â
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Schaus: „Zusätzliche Lehrerstellen, Stellen in der Verwaltung oder in der Steuerfahndung müssen vom Land finanziert werden. Hier gibt es nichts mehr zu sparen.“









