Interview mit Hermann Schaus

100x100_hermann_schausDie Sicherheits- interessen der Menschen in der Region dürfen nicht länger den Profitinteressen von Fraport, Lufthansa und Co. Untergeordnet werden.
weiterlesen


Video

   Energiewende erneuerbar, demokratisch, sozial. Janine Wissler im Interview

Haushaltsbroschüre 2012

   haushaltsbrosch12

Wieder Nazis in Dresden blockieren!

Reichtumsuhr

Reichtumsuhr auf eigener Seite einbinden
Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de

Kontakt: Presse


Thomas Klein - Image
Thomas Klein

(Pressesprecher)

Zimmer: 210 M
0611 - 350.6079
0176 - 80 12 81 97
t.klein@ltg.hessen.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.


DruckenE-Mail

Neonazi-Aufmarsch am 8. Mai in Wiesbaden: Innenminister Volker Bouffier soll öffentlich berichten

Mittwoch, 09. Juni 2010

Zu den Hintergründen der frühzeitigen Absprache zwischen der Stadt Wiesbaden und der NPD-Jugendorganisation über das Aufmarschgebiet in Wiesbaden-Erbenheim sowie dem Verhalten der Polizeieinsatzkräfte erklärt Hermann Schaus, innenpolitischer Sprecher und Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„DIE LINKE hat einen Berichtsantrag eingebracht, in dem der Innenminister in öffentlicher Sitzung zu zahlreichen offenen Fragen im Zusammenhang mit dem Neonazi-Aufmarsch am 8. Mai in Wiesbaden Stellung nehmen soll."

Das Wiesbadener Bündnis gegen Rechts habe eine umfassende Auswertung des Nazi-Aufmarsches vom 8. Mai vorgenommen und schwere Vorwürfe gegen die Stadt Wiesbaden und Polizeieinsatzkräfte erhoben.

Da auch die LINKE-Landtagsfraktion an der Protestkundgebung gegen den Naziaufmarsch teilgenommen hatte, könne man die Vorwürfe des Bündnis gegen Rechts nur bestätigen.

Schaus: „Den Neonazis ist ausgerechnet am 65. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus mit einer höchst fragwürdigen Strategie von Stadt und Polizei ein Aufmarsch großzügig genehmigt und durchgesetzt worden, während der parteiübergreifenden Gegenkundgebung mit größter Härte begegnet wurde."

Es stehe die Frage im Raum, warum selbst Verstöße gegen das Versammlungsrecht und volksverhetzende Reden Seitens der Nazis nicht zum Einschreiten der Polizei führten. In anderen Bundesländern sei der Neonazi Pasteurs für das Abhalten solcher Reden verurteilt worden, in Wiesbaden habe die Polizei nicht eingegriffen. Andere Städte versuchten Neonazi-Aufmärsche mit allen Mitteln zu verbieten. In Wiesbaden habe die Stadt dagegen in einem geheimen Kooperationsgespräch den Neonazis Erbenheim als Aufmarschgebiet frühzeitig freigegeben.



AddThis

Mehr zu diesem Thema: