Interview mit Hermann Schaus
Die Sicherheits- interessen der Menschen in der Region dürfen nicht länger den Profitinteressen von Fraport, Lufthansa und Co. Untergeordnet werden.
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Gesamtbelastungsstudie für Rhein-Main notwendig
Freitag, 25. Juni 2010
Zur Beschlussfassung des Landtags über eine zweitägige Anhörung zu den gesundheitlichen Auswirkungen des Flug- und Verkehrslärms, erklärt Hermann Schaus, innenpolitischer Sprecher und Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Die einstimmige Beschlussfassung über eine Expertenanhörung im Landtag zu den gesundheitlichen Auswirkungen des Flug- und Verkehrslärms auf die Menschen im Rhein-Main-Gebiet ist wichtig. Wir begrüßen es ganz besonders, dass in der zweitägigen öffentlichen Anhörung im September den Umweltverbänden und dem Bündnis der Bürgerinitiativen sowie den Kommunen rund um den Flughafen Gelegenheit zur Darstellung ihrer Positionen und Forderungen gegeben wird. Mit einer Anhörung ist aber unser Antrag auf Einsetzung einer Enquetekommission nicht erledigt."
DIE LINKE halte ihren Antrag nach einer umfassenden Untersuchung der Gesamtbelastungssituation für die Bevölkerung im Rhein-Main-Gebiet weiter aufrecht und fordere weiterhin die Einsetzung einer Enquetekommission.
„Zum Schutz der Bevölkerung in der Rhein-Main-Region vor immer neuen gesundheitsschädlichen Umweltveränderungen brauchen wir Untersuchungen, die die Gesamtbelastung auf die Menschen beschreiben, nicht nur beim Lärm.
Im Ballungsraum Rhein-Main ist ein großes Gefährdungspotenzial durch die Freisetzung zahlreicher Giftstoffe, durch Müllverbrennung, Kohlekraftwerke und den Straßenverkehr vorhanden, was im Zusammenhang untersucht werden muss. Dafür ist die Einsetzung einer Enquetekommission ein geeignetes Mittel", so Schaus






