Interview mit Hermann Schaus

100x100_hermann_schausDie Sicherheits- interessen der Menschen in der Region dürfen nicht länger den Profitinteressen von Fraport, Lufthansa und Co. Untergeordnet werden.
weiterlesen


Video

   Energiewende erneuerbar, demokratisch, sozial. Janine Wissler im Interview

Haushaltsbroschüre 2012

   haushaltsbrosch12

Wieder Nazis in Dresden blockieren!

Reichtumsuhr

Reichtumsuhr auf eigener Seite einbinden
Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de

Kontakt: Presse


Thomas Klein - Image
Thomas Klein

(Pressesprecher)

Zimmer: 210 M
0611 - 350.6079
0176 - 80 12 81 97
t.klein@ltg.hessen.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.


DruckenE-Mail

Neonazi-Überfall in Echzell: Polizei schaut tatenlos zu

Donnerstag, 08. Juli 2010

DIE LINKE macht Angriff auf das Mitglied der Bürgerinitiative ‚Grätsche gegen Rechts’ zum Thema im Innenausschuss

Zu Berichten der Frankfurter Rundschau und des Hessischen Rundfunks über ein auf der Internet-Plattform YouTube eingestelltes Video mit rechtsextremer Gewalt in Echzell im Wetterau-Kreis erklärt Hermann Schaus, innenpolitischer Sprecher und Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Der Hessische Innenminister und designierte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat in den letzten Jahren immer wieder betont, in Hessen gebe es geringe Probleme mit rechter Gewalt und vernetzten rechten Strukturen. Der Blick auf zahlreiche Überfälle von Neonazis im Schwalm-Eder- und aktuell den im Wetterau-Kreis zeigt, wie sehr hier eine gefährliche Schönfärberei betrieben wird.

Besondere Brisanz erhält der Neonazi-Überfall auf einen 58jährigen Mann in Echzell, weil Polizisten zwar vor Ort waren, doch dem Opfer nicht zur Hilfe kamen. Hier ist zu prüfen, ob die Beamten nicht wegen unterlassener Hilfeleistung angezeigt werden müssen.“

DIE LINKE werde dazu einen Dringlichen Berichtsantrag einbringen. Im nächsten Innenausschuss müsse die Landesregierung zu den Vorgängen ausführlich Stellung nehmen, so Schaus. Allerdings habe sich die Landesregierung beim Thema rechte Gewalt und vernetze rechte Strukturen bisher nicht durch realitätstaugliche Einschätzungen hervorgetan. Schaus erinnert u. a. an den Fall Kevin S. und die sog. ‚Freien Kameradschaften Schwalm-Eder’.

Umso wichtiger sei das zivilgesellschaftliche Engagement, wie das der Bürgerinitiative ‚Grätsche gegen Rechts’. Mit dieser werde man in nächster Zeit das Gespräch suchen, um über deren Erfahrungen und Probleme vor Ort zu reden.



AddThis

Mehr zu diesem Thema: