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Der Fall des in Afghanistan vom US-Militärs festgenommenen Frankfurter Studenten beschäftigt nächste Woche den Landtag

Mittwoch, 26. Januar 2011

Zur Berichterstattung über die Verhaftung des Frankfurter Studenten Haddid N. durch US-Militärs in Afghanistan erklärt Hermann Schaus, Parlamentarischer Geschäftsführer und innenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Durch die Unterschriftensammlung des Asta der FH-Frankfurt ist der ungewöhnliche Fall des deutschen Staatsbürgers und Frankfurter Studenten, der vom US-Militär festgenommen wurde, öffentlich. DIE LINKE hat heute dazu eine Frage in die Fragestunde der nächsten Plenarsitzung eingebracht und macht das weitere parlamentarische Vorgehen von der Antwort des Innenministers abhängig."

DIE LINKE wolle von der Hessischen Landesregierung wissen, was sie unternehme, um die Freilassung des deutschen Staatsbürgers und Studenten an der FH Frankfurt, Haddid N., zu erreichen.

Schaus: „Mir gegenüber wurde der Verdacht geäußert, dass die Hessische Polizei mit verantwortlich dafür sei, dass Haddid N. seit dem 8. Januar diese Jahres im US-Militärgefängnis Bagram (Afghanistan) festgehalten wird, also an einem Ort, der im Zusammenhang mit Folterungen immer wieder für traurige Schlagzeilen sorgt; dies gilt es aufzuklären."

Hinweis:

An der heutigen Veranstaltung der LINKEN. Frankfurt „Linke Argumente gegen antimuslimische Gewalt", 19.00 Uhr, Saalbau-Bockenheim, Schwälmerstr.28/Nähe Westbahnhof, mit Christine Buchholz (MdB der Linken, Mitglied im Verteidigungsausschuss, friedenspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE) werden auch die beiden Schwestern von Haddid N. teilnehmen und zum Fall berichten.


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