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Fluglärm: Hessischer Wirtschaftsminister macht Werbung für Nachtflüge statt für Fluglärmreduzierung zu sorgen

Donnerstag, 12. Mai 2011

Anlässlich der Einführung neuer Flugrouten in Folge des Ausbaus des Frankfurter Flughafens erklärt Hermann Schaus, innenpolitischer Sprecher und Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Die durch den Flughafenausbau notwendige Neuorganisation der Flugrouten wird nur zur Steigerung der Flugbewegungen genutzt. Aber nicht dazu, um die Lärmbelastung für die Menschen zu reduzieren."

Die Spreizung und die Höhe der Gegenanflugrouten über dem Vortaunus, wie sie seit dem 10. März stattfindet, habe die Bevölkerung überrascht und sei so 2001 nicht öffentlich bekannt gemacht worden.

Schaus: „Es mangelt an Transparenz und geeigneten Beteiligungsverfahren der betroffen Menschen. Die Landesregierung ist für die Luftaufsicht mitverantwortlich und muss hier eingreifen. Nicht genug damit, dass Minister Dieter Posch (FDP) gegen das Nachtflugverbot klagt und sich nicht für eine Lärmreduktion einsetzt, macht er jetzt auch noch Werbung für Frachtflüge in der Nacht. Für DIE LINKE steht ein Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr weiterhin auf der Tagesordnung."


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