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Keine Zuweisungen mehr an das Containerlager in Oberursel vornehmen!
Donnerstag, 28. Juli 2011
Anlässlich der Berichterstattung der heutigen FAZ zu den steigenden Zahlen von Asylbewerbern in Hessen und dem Containerlager in Oberursel erklärt der innenpolitische Sprecher und parlamentarische Geschäftsführer, Hermann Schaus:
„Es dürfen keine Menschen in dem Containerlager in Oberursel mehr untergebracht werden. Der Regierungspräsident und der Landrat des Hochtaunuskreises müssen verhindern, dass diese unmenschliche Unterkunft weiter betrieben wird".
Anlässlich der derzeit steigenden Zahl von Asylsuchenden in Deutschland und somit auch in Hessen bestehe die Gefahr, dass das einzige Containerlager in Hessen ‒ mit seinen unmenschlichen Bedingungen und trotz gegenteiliger Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und SPD im Hochtaunuskreis ‒ weiter genutzt und sogar stärker ausgelastet werde. Schon seit vielen Jahren würden die Kirchen, die Sozialverbände und die Flüchtlingsorganisationen die dortige Unterbringung kritisieren und einen menschlichen Umgang mit Asylsuchenden fordern.
„Wenn ein Vertreter des Regierungspräsidenten in Darmstadt erklärt, dass die Unterkunft in Oberursel zwar kein Idyll , aber auch nicht so schlecht sei, dass man dort nicht wohnen könne, dann lässt das nur einen Schluss zu: Die Landesaufsichtsbehörde will weitere Zuweisungen annehmen. Das Containerlager muss aber endlich geschlossen werden und die dort wohnenden Familien müssen in richtigen Wohnungen gemäß dem Standard, den der hessische Flüchtlingsrat vorgibt, untergebracht werden", so Schaus anschließend.









