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Die neue Landebahn des Frankfurter Flughafens hätte nie gebaut werden dürfen
Montag, 05. Dezember 2011
Der Protest gegen die Zerstörung der Region geht weiter
Anlässlich der heutigen Montagsdemonstration im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens und der nicht abreißenden Protesten gegen den Fluglärm erklärt Hermann Schaus, innenpolitischer Sprecher und Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Teile des Rhein-Main-Gebietes sind durch den Flughafenausbau de facto unbewohnbar geworden. Dabei steht die Erhöhung der Starts und Landungen von 82 auf 126 pro Stunde erst am Anfang. Die wegen des Fluglärms unbewohnbar gewordenen Immobilien sind praktisch wertlos geworden. Diejenigen, die es sich leisten können, werden wegziehen. Die Anderen sind einem höheren Erkrankungsrisiko ausgesetzt."
Es sei eine besondere Form des Zynismus, so Schaus, dass CDU, SPD und FDP erst ohne Rücksicht auf die Interessen der Menschen in der Region den Flughafenausbau vorangetrieben hätten – und nun betonten, Maßnahmen zum Lärmschutz ergreifen zu wollen.
Man dürfe sich nicht der Illusion hingeben, dass alternative Anflugrouten und Start- und Landeverfahren den Flughafen wirklich leiser machten.
Schaus: „Das einzige was aktuell hilft, sind weniger Flugbewegungen und ein striktes Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr. Letztlich bleibt die bittere Erkenntnis: Diese Landebahn hätte nie gebaut werden dürfen."
Hinweis:
DIE LINKE ruft ihre Mitglieder und Anhänger zur Teilnahme an den Montagsdemos (Terminal 1, ab 18 Uhr) auf - wie bereits an den drei zurückliegenden Montagen werden auch diesmal wieder Mitglieder der Landtagsfraktion daran teilnehmen.









