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Das Märchen vom schlimmen Nachtflugverbot
Mittwoch, 21. März 2012
Die Lügen der Lufthansa Cargo sind offenkundig gewordenHR-online berichtet heute, dass trotz eines sich abzeichnenden dauerhaften Nachtflugverbots Lufthansa Cargo sein Angebot am Frankfurter Flughafen ausweitet. Dazu erklärt Hermann Schaus, innenpolitischer Sprecher und Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Lügen haben kurze Beine – die der Vorstandsvorsitzenden von Lufthansa Cargo sind sehr kurz. ‚Die Fracht braucht die Nacht!' So lautete die immer wieder vorgetragene Forderung von Lufthansa Cargo. Der Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Karl Ulrich Garnadt, malte gar das Schreckensszenario an die Wand, dass ohne Nachtflüge das Geschäftsmodell des Unternehmens gefährdet sei. Auch der Hinweis, dass in Frankfurt bei einem Nachtflugverbot 2.500 Arbeitsplätze in Gefahr seien, fehlte nicht."
Ob es um die vermeintliche Schaffung von zusätzlich mehreren zehntausend Arbeitsplätzen im Zuge des Flughafenausbaus gehe oder die angeblich schlimmen Folgen eines Nachtflugverbots: steter Begleiter des Flughafenausbaus seien gebrochene Versprechen der Politik und Fantasiezahlen sowie lächerliche Schreckensszenarien der Ausbauparteien und Luftfahrtbranche.
Schaus: „Fraport und Lufthansa haben immer wieder die Beschäftigten aufgehetzt und massiven Arbeitsplatzabbau an die Wand gemalt bzw. damit gedroht – wie sich anhand des aktuellen Beispiels zeigt: alles Lug und Trug.
Die Menschen in der Region sind gut beraten, die Behauptungen von Fraport, Lufthansa und das Blaue vom Himmel versprechenden Parteien erst einmal unter der Rubrik ‚Märchen' einzusortieren."









