Interview mit Marjana Schott

100x100_marjanaKeine Nordsee-Pipeline für K+S: Landesregierung steht vor dem Scherbenhaufen ihrer Politik
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Anfrage der LINKEN zeigt: 1.000 Fehlanflüge pro Jahr auf Rhein-Main!

Montag, 16.04. 2012

Die Anfrage der Fraktion DIE LINKE an das Hessische Wirtschafts- und Verkehrsministerium (Drucksache 18/5314) hat ergeben, dass es eine überraschend hohe Zahl an Fehlanflügen (Durchstarten) auf den Frankfurter Flughafen gibt. Dazu erklärt Hermann Schaus, innenpolitischer Sprecher und Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Der Beinahe-Zusammenstoß eines A380 der Lufthansa und eines A320 einer russischen Fluggesellschaft am13. Dezember hat gezeigt, dass der Luftraum über dem Rhein-Main-Gebiet verdammt eng ist. Die Gefahrensituation im Luftraum hat mit der neuen Landebahn und den neuen Flugrouten noch zugenommen.“

Laut Auskunft des Hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministeriums habe es in den ersten vier Monaten seit Eröffnung der neuen Landebahn am 21. Oktober 2011 insgesamt 317 Fehlanflüge gegeben, so Schaus.

„Hochgerechnet auf ein Jahr sind das rund 1000 Fehlanflüge. In wieweit diese mit der erhöhten Vogelschlaggefahr auf der Nordwest-Landebahn in Zusammenhang stehen, ist noch unklar. Dort gab es im gleichen Zeitraum aber immerhin 48 durchstartende Maschinen.“

Über die verstärkte Lärmbelastung der Gemeinden durch Fehlanflüge und durchstartende Flugzeuge schweige sich das Ministerium leider aus. Die Informationspolitik von Fraport und dem Hessischen Ministerium lasse damit wieder einmal sehr zu wünschen übrig. So habe es drei Monate gedauert, bis der  Beinahe-Zusammenstoß vom Dezember öffentlich gemacht worden sei.

Schaus: „Der Luftraum über Rhein-Main wird immer enger und damit gefährlicher. Auch deshalb brauchen wir eine Begrenzung der Flugbewegungen auf maximal 380 00 pro Jahr.

 

Hinweis:

Montagsdemo im Terminal I, heute (16.4.) ab 18 Uhr ‚Fluglärmgegner ziehen an einem Strang‘.

An dieser werden auch Mitglieder der Landtagsfraktion DIE LINKE teilnehmen.


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