Interview mit Marjana Schott

100x100_marjanaKeine Nordsee-Pipeline für K+S: Landesregierung steht vor dem Scherbenhaufen ihrer Politik
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Transfergesellschaft für FDP nimmt wahrscheinlich schon am 1. April ihre Arbeit auf

Sonntag, 01.04. 2012

Wie der gewerkschaftspolitische Sprecher der LINKEN im Hessischen Landtag, Hermann Schaus, erfahren haben will, gäbe es in Gewerkschaftskreisen konkrete Überlegungen, eine Transfergesellschaft für abgehalfterte FDP- Abgeordnete, Minister und deren Mitarbeiter zu gründen. Diese Überlegungen seien der Tatsache geschuldet, dass das Ausscheiden der FDP aus bereits fünf Landesparlamenten eine Reihe von Arbeitslosen verursacht habe.

Während in früheren Zeiten ausgeschiedene FDP-Politiker und deren Mitarbeiter darauf vertrauen konnten, weich zu fallen, sei dies zwischenzeitlich eher unwahrscheinlich geworden, ist aus Wirtshauskreisen zu vernehmen. Selbst in der Wirtschaft sehe man die hartleibigen und einsilbigen Befürworter eines Steinzeitkapitalismus nicht mehr gerne, heißt es.

Da bis Ende 2013 mit weiteren über 1.000 Arbeitslosen FDP-Politikern und deren Mitarbeitern - fast ausschließlich Männer -, im Anschluss an die Wahlen in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und den Bundestagswahlen gerechnet werde, wolle man rechtzeitig vorbereitet sein. Diese Personen könne man nicht einfach der Arbeitsagentur zuschieben, denn ihnen fehlten wesentliche gesellschaftsfähige Qualifikationen, wie z. B. die Grundkenntnisse über das Funktionieren einer sozialen Wirtschaft oder soziale Kompetenz. Deshalb seien auch speziell auf den Personenkreis zugeschnittene, langjährige Qualifikationsmaßnahmen erforderlich. Deshalb habe die Transfergesellschaft auch schon Kooperationsvereinbarungen mit den Tafeln, Altenheimen, Krankenhäusern, städtischen Müllabfuhren und den Arbeitsloseninitiativen abgeschlossen, um ausreichende Praktikumsplätze anbieten zu können.

Strittig sei aber noch, ob auch Praktika in Kindertagesstätten erfolgen. Schließlich handele es sich bei dem Personenkreis eher um eine gesellschaftliche Wiedereingliederung, bei der man behutsam vorgehen müsse.

Schaus: „Als Gewerkschafter und LINKE stehen wir immer an der Seite derer, die von Arbeitslosigkeit und Sozialabbau betroffen sind. Da sind wir ganz klar und machen keine Unterschiede! Deshalb unterstützen wir auch die Idee der Gründung dieser Transfergesellschaft, weil bei diesem besonderen Personenkreis ein hoher Qualifizierungsbedarf gegeben ist. Wir hoffen sehr, dass diese Männer endlich mal was vom realen Leben mitbekommen und sodann in unsere ‚soziale Marktwirtschaft‘ integriert werden können. Dies ist zwar eine große Herausforderung, aber wir geben die Hoffnung nicht auf.“

 

Schönen 1. April !


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