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Reduzierung des FluglÀrms und die Reaktionen von CDU und FDP - so sehen schlechte Verlierer aus

Mittwoch, 09. Mai 2012

 

Zu der Debatte ĂŒber die Folgen des zu erwartenden Urteils des Bundesverwaltungsgerichtshofes zum Flughafenausbau in Frankfurt und der Reduzierung des FluglĂ€rms erklĂ€rt Hermann Schaus, innenpolitischer Sprecher und Parlamentarischer GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Mit ihrer Rechtssicherheitsargumentation haben sich die Fraktionen von CDU und FDP und die schwarz-gelbe Landesregierung lĂ€cherlich gemacht. Sie sind mit ihrer Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht gescheitert, mehr NachtflĂŒge durchzusetzen. Statt das endlich einzurĂ€umen und fĂŒr mehr Ruhe am Himmel zu sorgen, versuchen sie mit neuen, rechtswidrigen Verfahren das Maximum an FlĂŒgen in der Nacht von 22 bis 6 Uhr durchzusetzen. So sehen schlechte Verlierer aus.“

Selbst wenn alle Maßnahmen des Mediationsverfahrens umgesetzt wĂŒrden, wĂ€re damit nicht der notwendige Schutz der Menschen unter den Flugschneisen zu erreichen, so Schaus.

„SPD und GrĂŒne leugnen, dass das Mediationsverfahren von Anfang an Akzeptanz fĂŒr eine erneute  Flughafenerweiterung und fĂŒr noch mehr FlĂŒge schaffen sollte. Kein Wunder, dass sich seinerzeit die BĂŒrgerinitiativen daran nicht beteiligt haben.

Nur weniger FlĂŒge schaffen mehr Ruhe. Deshalb ist DIE LINKE ist fĂŒr eine Deckelung des FluglĂ€rms unter dem Niveau vor dem Ausbau. Das ist mit einer Verlagerung der KurzstreckenflĂŒge auf die Schiene zu erreichen.“

 

Hinweis:

Siehe Antrag der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

FluglĂ€rm vermeiden, KurzstreckenflĂŒge auf die Schiene verlagern  / (Drs. 18/5586)


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