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DIE LINKE fordert ein Ende des hessischen Sonderwegs bei der Bezahlung der Bediensteten des Landes Hessen

Montag, 02. März 2009

Zur Forderung der Gewerkschaften an die Hessische Landesregierung, den bundesweiten Abschluss der Tarfigemeinschaft der Länder (TdL) auch in Hessen zu übernehmen, erklärt Hermann Schaus, gewerkschaftspolitischer Sprecher und parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Die Fraktion DIE LINKE unterstützt die Forderung der Gewerkschaften, die Abkoppelung der Einkommen bei den Beschäftigten in Hessen von der Entwicklung in anderen Bundesländern zu beenden. Das Ausscheren der Hessischen Landesregierung unter Ministerpräsident Roland Koch (CDU) aus der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) war eine Kampfansage an die Beschäftigten des Landes.
Das Ergebnis der am 6. März stattfindenden Gespräche zwischen den Tarifparteien in Hessen muss sein: Die Benachteiligung der Bediensteten in Hessen gehört der Vergangenheit an. Kochs Kurs, auf dem Rücken von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine Umverteilung zugunsten von Banken, Großkonzernen und Vermögenden durchzusetzen, ist gescheitert."

DIE LINKE setze sich für eine Rückkehr in die TdL und für kürzere Arbeitszeiten ein, so Schaus. Es sei nicht hinnehmbar, dass es in Hessen mit bis zu 42 Stunden pro Woche die bundesweit höchsten Wochenarbeitszeiten gebe.