Interview mit Marjana Schott
In öffentliche Kindertages- betreuung und in ihre Qualität investieren!
Weiterlesen
Kontakt: Presse

Thomas Klein
(Pressesprecher)
Zimmer: 210 M
0611 - 350.6079
0176 - 80 12 81 97
t.klein@ltg.hessen.de
Solidarität mit den Streikenden bei EDS in Rüsselsheim
Donnerstag, 04. Juni 2009
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Computerdienstleisters EDS sind heute in Rüsselsheim in einen unbefristeten Streik getreten. Sie kämpfen gegen Stellenabbau und für einen Tarifvertrag. Dazu erklärt Hermann Schaus, innenpolitischer Sprecher und Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„EDS ist weltweit einer der größten Anbieter von Dienstleistungen in der IT-Branche. Erst nach dem Kauf durch die Firma Hewlett Packard (HP) für 14 Mrd. US-Dollar ist der Druck auf die Arbeitsplätze entstanden. Um eine höhere Rendite erzielen zu können, will HP im Unternehmen weltweit 24.600 Arbeitsplätze kurzfristigen Profitinteressen opfern. Davon sind auch 1.400 Arbeitsplätze in Deutschland (1.150 bei EDS und 250 bei HP) betroffen, die teilweise ins Ausland verlagert werden sollen.
Es ist für uns nicht akzeptabel, dass bei der EDS Operations Services GmbH fast ein Drittel der 1.600 Beschäftigten gehen sollen, obwohl die Firma erfolgreich arbeitet."
Es wäre sehr früh notwendig gewesen, dass sich die Hessische Landesregierung persönlich an den Vorstand von HP Deutschland wendet, um den ungerechtfertigten Arbeitsplatzabbau in Rüsselsheim und den anderen Standorten abzuwenden, so Schaus. Doch zu mehr als einer Unterschrift unter eine lapidare gemeinsame Erklärung der Ministerpräsidenten habe sich Roland Koch (CDU) nicht durchringen können.
DIE LINKE unterstütze die Streikenden in ihrem Kampf gegen den Personalabbau, der nicht auf die derzeitige Weltwirtschaftskrise zurückgeführt werden könne, sondern in diesem Fall allein der Profitgier des Multis HP geschuldet sei. Ziel sei, dass EDS in seiner jetzigen Struktur erhalten bleibe und am Standort Rüsselsheim keine Arbeitsplätze abgebaut würden.









