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Erneute RWE-Forderung nach Laufzeitverlängerung aller deutschen Atomkraftwerke verdient nur eine Antwort: Atomkraft abschalten!

Donnerstag, 25. Februar 2010


Zu den Äußerungen des Vorstandschefs des Energiekonzerns RWE, Jürgen Großmann, der laut einer dpa-Meldung längere Laufzeiten für alle 17 deutschen Atomkraftwerke fordert, erklärt Janine Wissler, energiepolitische Sprecherin und Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
 
„Herr Großmann betont, RWE setze ‚auf konstruktive Gespräche mit der Bundesregierung’. Was RWE unter konstruktiv versteht, ist in den letzten Monaten deutlich geworden: Sicherheitsrisiken ausblenden und darauf drängen, dass selbst Deutschlands ältester und störanfälligster Atommeiler in Biblis weiter laufen soll.
 
Im Gegensatz dazu setzt DIE LINKE darauf, dass die Bundesregierung die in der Bevölkerung vorhandene, mehrheitlich ablehnende Haltung der Hochrisiko-Technologie Atomkraft nicht ignorieren kann. Das heißt für uns konkret: Unterstützung und Beteiligung an den Protestaktionen anlässlich des Tschernobyl-Jahrestages am 24. April. In Biblis wird es eine Umzingelung des AKW geben.“
 
Vertreter von CDU und FDP blendeten im Einsatz für längere Laufzeiten in Biblis und Extra-Profite des Energieriesen RWE Sicherheitsinteressen der Bevölkerung aus, so Wissler. Deshalb sei es sinnvoll und notwendig auch mit Protestaktionen, wie der geplanten Menschenkette und Demonstrationen, gegen diese Politik Stellung zu beziehen.
 

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