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Herr Beuth, nicht das Gedenken der Kriegsopfer, sondern dessen Diffamierung ist unverantwortlich!

Freitag, 26. Februar 2010


Nach Aussagen von Peter Beuth, Generalsekretär der Hessen-CDU, ist eine Protestaktion, in der Pappschilder mit den Namen der Opfer des Bombenangriffs in Kundus hochgehalten werden - wie heute im Bundestag geschehen -  ein ‚unverantwortliches Verhalten’ und ‚typisch für die Neo-Kommunisten der Linkspartei’. Dazu erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
 
„Die Logik von Herrn Beuth und seiner Partei: Wer Bomben auf Zivilisten wirft, dient dem Frieden. Wer dagegen protestiert und der Opfer gedenkt, versucht ‚durch Unruhen, Anarchie und Chaos’ (O-Ton! Beuth)  zum Ziel zu kommen.
 
DIE LINKE-Fraktion im Bundestag hat an die Opfer einer Politik erinnert, für die Herrn Beuths Partei verantwortlich ist. Unter ihnen waren Dutzende afghanische Zivilisten, darunter auch Kinder. Das Massaker vom 4. September 2009 zu verleugnen, ist unverantwortlich.
 
Von deutschem Boden gehen wieder Kriege aus, und wieder sterben Unschuldige, werden verwundet und schwer verletzt. Hierüber zu schweigen, wie Herr Beuth das tut, ist eine politisch-moralische Bankrotterklärung.“

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