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Pläne der Bundesregierung zur Atomkraft verdienen nur eine Antwort: Protest und Widerstand

Freitag, 26. März 2010


Nach Zeitungsinformationen soll im Rahmen eines energiepolitischen Gesamtkonzepts der schwarz-gelben Bundesregierung Atom-Laufzeiten von zusätzlich bis zu 28 Jahren geprüft werden. Dazu erklärt Janine Wissler, energiepolitische Sprecherin und Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
 
„Die geplante Laufzeitverlängerung aller Atomkraftwerke, auch der besonders störanfälligen und nicht gegen Flugzeugabstürze zu sichernden, ist eine Kampfansage, die nur eine Antwort verdient: Einspruch, Protest, Widerstand.
 
Die Politik der Bundes- und Landesregierung folgt einzig den Profitinteressen der Atomlobby. In wenigen Wochen jährt sich der dreißigste Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl, die unzählige Menschenleben gekostet hat – und Schwarz-Gelb hat nichts anderes im Sinn, als an dieser Hochrisiko-Technologie festzuhalten und den Energiekonzernen Extra-Profite zu sichern. Verantwortungslosigkeit trägt in Berlin wie in Wiesbaden den gleichen Namen: Schwarz-Gelb.“
 
Aber auch die Bundes- und Landesregierung könne auf Dauer nicht die in der Bevölkerung vorhandene, mehrheitlich ablehnende Haltung gegenüber der Hochrisiko-Technologie Atomkraft ignorieren.
 
Wissler: „DIE LINKE ruft ihre Mitglieder und Anhänger dazu auf, sich an den Protestaktionen anlässlich des Tschernobyl-Jahrestages am 24. April, konkret der Umzingelung des AKW Biblis, zu beteiligen. Jedes Jahr Laufzeitverlängerung ist ein Jahr zuviel.“
 

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