Interview mit Hermann Schaus

100x100_hermann_schausDie Sicherheits- interessen der Menschen in der Region dürfen nicht länger den Profitinteressen von Fraport, Lufthansa und Co. Untergeordnet werden.
weiterlesen


Video

   Energiewende erneuerbar, demokratisch, sozial. Janine Wissler im Interview

Haushaltsbroschüre 2012

   haushaltsbrosch12

Wieder Nazis in Dresden blockieren!

Reichtumsuhr

Reichtumsuhr auf eigener Seite einbinden
Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de

Kontakt: Presse


Thomas Klein - Image
Thomas Klein

(Pressesprecher)

Zimmer: 210 M
0611 - 350.6079
0176 - 80 12 81 97
t.klein@ltg.hessen.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.


PDFDruckenE-Mail

Arbeitsmarktstatistik verdeckt die Probleme

Mittwoch, 30. Juni 2010

Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin und Vorsitzende der Fraktion Die LINKE. im Hessischen Landtag, Janine Wissler:

„Die offizielle Arbeitslosigkeit in Hessen liegt bei 6,3%. Die Statistik nimmt allerdings große Gruppen Arbeitssuchender nicht auf: Etwa Hartz-IV-BezieherInnen über 58 Jahre, Ein-Euro-Jobber oder Menschen in so genannten Aktivierungs- und Eingliederungsmaßnahmen.

Real liegt die Arbeitslosigkeit daher eher bei mindestens 7-8%. Die Mehrzahl der Betroffenen lebt von Arbeitslosengeld II, also offiziell in Armut. Genau an dieser Gruppe ging die leicht positive Entwicklung der letzten Wochen weitgehend vorbei.

Der Aufschwung bei sozialversicherungspflichtigen Jobs liegt bei bescheidenen 0,2 Prozent. Der Beschäftigungszuwachs beschränkt sich auf prekäre, zeitlich befristete und niedrig entlohnte Stellen. Auf dem hessischen Ausbildungsmarkt fehlen mindestens 5.000 Plätze. All dies sind alarmierende Nachrichten und kein Grund zum Jubeln über das vermeintliche Ende der Krise."

Die Landesregierung sei weiterhin gefordert, aktiv in den Arbeitsmarkt einzugreifen und sich auf Bundesebene dafür stark zu machen, dass die nötigen Mittel hierfür über eine Verbesserung der öffentlichen Einnahmen geschaffen werden, so Wissler. Haushaltskürzungen gingen angesichts der wirtschaftlichen Unwägbarkeiten in die falsche Richtung.



AddThis