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European Business School: Millionen für die Elite und hervorragende Netzwerke

Montag, 24. Januar 2011

Zu den Berichten um die Verquickungen des Präsidenten der European Business School EBS, Christopher Jahns, mit dem Unternehmen BrainNet und anderen Beratungs- und Beteiligungsfirmen erklärt Janine Wissler, hochschulpolitische Sprecherin und Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag:

„Die European Business School wirbt mit einem ‚hohen Praxisbezug’. Was der im Falle des EBS- Präsidenten Jahns bedeutet, wirft kein gutes Licht auf die private Elite-Uni: Er sitzt persönlich an Knotenpunkten des ‚hervorragenden Netzwerkes’, von dem die EBS und ihre Partnerunternehmen profitieren.
DIE LINKE fordert von der Landesregierung, ihre falsche Prioritätensetzung endlich zu beenden und die Mittel, mit denen die EBS gefördert wird, im Sinne einer gerechten Bildungspolitik zu verwenden. DIE LINKE ist gespannt, wie Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) die persönlichen Verflechtungen von Präsident Jahns beurteilt.“

Es stelle sich auch die Frage, wie BrainNet, in dessen Aufsichtsrat Jahns sitzt, 80.000 Euro für ein Gutachten erhalten konnte, das den Wiesbadener Horst-Schmidt-Krankenhäusern bescheinigt, ihr größtes Einsparpotential liege bei der Vergabe überflüssiger und teurer Gutachten.

Wissler: „Der Leitspruch der staatlich geförderten EBS scheint zu lauten: Hauptsache die Kasse stimmt und die eigene Klientel wird bedient.“

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