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Biblis: Wer A sagt, muss auch B sagen – Landesregierung muss endlich klare Ansagen gegenüber RWE machen

Montag, 16. Mai 2011

Zur Ankündigung des RWE-Konzerns, nach Ablauf des Moratoriums Biblis B wieder hochzufahren, erklärt Janine Wissler, Vorsitzende und energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Das Vorgehen von RWE ist an Dreistigkeit kaum mehr zu überbieten. Atomkraftwerke aus Sicherheitsgründen weiter laufen zu lassen – auf so eine absurde Idee muss erst einmal jemand kommen."

Die technischen Anforderungen an Atomkraftwerke seien ausdrücklich so angelegt, dass diese jederzeit heruntergefahren werden können. Wenn RWE meine, dies mit seinen neu eingesetzten Brennstäben nicht risikolos tun zu können, gestehe das Unternehmen damit ein, dass es die gesetzlichen Standards zum Schutz der Bevölkerung nicht einhalte.

Wissler: „In diesem Fall gilt: Wer A sagt, muss auch B sagen. Biblis B ist kaum jünger als Biblis A und genauso unsicher. Deshalb muss auch die Landesregierung erklären, dass sie ein Wiederanfahren von Biblis B nicht zulassen wird."


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