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Kühne-Hörmanns Weitergabe des Schwarzen Peters an die Hochschulen ist eine Frechheit

Dienstag, 04. Oktober 2011

Förderung der European Business School (EBS) beenden

In einem Interview des Hessischen Rundfunks - HR-online von heute - behauptet die Hessischen Wissenschaftsministerin Eva Frau Kühne-Hörmann (CDU), die Hochschulen in Hessen müssten die ‚reichlichen Landesmittel' nur ausgeben, um mit dem Studierendenansturm fertig zu werden. Dazu erklärt Janine Wissler, Vorsitzende und hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Eva Kühne-Hörmann redet Unsinn, wenn sie den Eindruck zu erwecken versucht, die hessischen Hochschulen hätten ausreichend Geld zur Verfügung. Die einzige Hochschule, die sich über staatliche Mittel im Überfluss freuen kann, ist die private Elite-Uni European Business School (EBS).

Das ist schwarz-gelbe Prioritätensetzung: In öffentlichen Schulen und Hochschulen bröckelt der Putz von den Wänden und die Rektoren und Präsidenten wissen nicht, wie sie mit den bereit gestellten Mitteln über die Runden kommen sollen – gleichzeitig erhält eine Privat-Uni Millionenbeträge."

Während 88 Jura-Studenten der EBS nach Ansicht der Landesregierung großzügige Zuwendungen rechtfertigten, würden die Warnungen der staatlichen Hochschulen und aller verantwortlichen Wissenschaftsorganisationen von Schwarz-Gelb systematisch in den Wind geschlagen, so Wissler.

„Wenn die Ministerin jetzt behauptet, der Hochschulpakt sei keine Kürzung, fragt man sich: Glaubt sie selbst noch, was sie da erzählt?"


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