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Weder RHJ noch Magna bieten sichere Zukunft für Opel – Tauziehen muss ein Ende haben

Freitag, 17. Juli 2009


Zur Ankündigung des Investors RHJ, im Falle eines Einstieges bei Opel 9.900 Arbeitsplätze in Europa – davon 1.400 in Rüsselsheim – abbauen zu wollen, erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Das Konzept, das RHJ zum Einstieg bei Opel vorgelegt hat, ist indiskutabel. Auf dem Rücken der Opel-Beschäftigten und der Steuerzahler will RHJ ein kurzfristiges Geschäft machen, um Opel dann schnellstmöglich weiter zu verscherbeln.“

Dabei dürfe aber nicht vergessen werden, dass das Konzept von Magna einen noch stärkeren Arbeitsplatzabbau vorsieht, nämlich 11.600 – bei höheren Staatsgarantien.

„Ob Magna, RHJ oder der chinesische Investor Baic: Alle Investoren wollen Arbeitsplätze abbauen und Standorte schließen. Das Risiko trägt der Steuerzahler. Und die Landesregierung tut so, als sei Magna die Caritas,“ so Wissler weiter.

Auch wenn immer von ‚Rettern’ die Rede sei, seien die Investoren nicht an der Rettung von Opel, sondern an ihren Gewinnen interessiert.

„DIE LINKE im Hessischen Landtag hat als einzige Fraktion der vermeintlichen ‚Opel-Rettung’ nicht zugestimmt. Und die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass die Zukunft von Opel und den Beschäftigten noch lange nicht gesichert ist.“

Wissler: „Das Tauziehen um Opel muss ein Ende haben. Es gibt eine Alternative: Das Beispiel VW zeigt, dass Staatsbeteiligungen an einem Automobilkonzern möglich und sinnvoll sind. Bund und Länder müssen für die Bereitstellung von Bürgschaften und Krediten Unternehmensanteile und Mitspracherechte fordern. Nur so können Arbeitsplätze und Standorte erhalten werden.“ 


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