Interview mit Marjana Schott
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Zustände im Rhön-Uni-Klinikum zeigen: Gesundheitsversorgung unter Maßgabe der Profitorientierung ist der falsche Weg
Freitag, 18. September 2009
Zu den in dem Artikel ‚Ärzte haften für Überstunden’ (Frankfurter Rundschau, 18.9.2009) geschilderten Zuständen im zum Rhön-Klinikum Gießen-Marburg gehörenden Universitätsklinikum Marburg erklärt Marjana Schott, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Die beschriebenen Verhältnisse am Universitätsklinikum zeigen: DIE LINKE lehnt es aus guten Gründen ab, wenn die Gesundheitsversorgung privatisiert und damit der Profitorientierung ausgeliefert wird.
Die Resultate eines vor allem von CDU und FDP gewollten Privatisierungskurses: zu wenig ärztliches Personal und zu wenig Pflegekräfte, die schlecht bezahlt werden, ein unerträgliches Maß an Überstunden und schlechte Arbeitsbedingungen. All das verstößt zudem gegen die Interessen derjenigen, die sich am wenigsten wehren können – die Patienten.“
Nötig sei hier ein grundsätzliches Umsteuern, so Schott: Stopp der Privatisierung und Ausbau der betrieblichen Mitbestimmung in Richtung wirtschaftlicher Demokratisierung.









