Interview mit Marjana Schott
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Quecksilber-Emission durch Block 6 des Kraftwerks Staudinger: Die Umweltministerin redet um den heißen Brei herum
Donnerstag, 24. September 2009
Zur Haltung von Ministerin Silke Lautenschläger (CDU) im Umweltausschuss zu der Frage der Quecksilberbelastung durch das geplante Kohlekraftwerk Staudinger Block 6 erklärt Marjana Schott, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„E.ON hat für den neuen Kohle-Block 6 eine Quecksilber-Emission beantragt, die die Belastung in der Region erhöhen wird. Laut Aussage von Ministerin Lautenschläger liegt die zu erwartende Emission des beantragten Blocks 6 über der aktuellen Quecksilber-Emission.
Damit straft E.ON allen Aussagen Lügen, die Gesamtemission an Schadstoffen würde nicht zunehmen. Genau so hat auch Umweltministerin Lautenschläger reagiert: Wortreich aber nichts sagend hat sie um den heißen Brei herum geredet.“
In Deutschland sind Kohlekraftwerke für 2/3 der Quecksilber-Emissionen verantwortlich.
Schott: „Allein das ist Grund genug, neue Kohlekraftwerke nicht zu genehmigen. Die Ministerin sollte sich ernsthaft überlegen auf welcher Seite sie steht: Auf der Seite des Verbraucher-, Umwelt- und Klimaschutzes oder auf der Seite der Kohle-Lobby? Dieses Problem hatte ihr Vorgänger auch schon.“









