Interview mit Marjana Schott
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Überschreitung der Feinstaubgrenzwerte: Politik muss die Reduzierung der Gesamtbelastung zum Ziel haben
Montag, 23. November 2009
Zur Überschreitung des EU-Feinstaubgrenzwertes in Frankfurt am Main erklärt Marjana Schott, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag.
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„Die Luftschadstoffe machen an der Stadtgrenze nicht halt. Was in Frankfurt passiert ist, geschieht auch in anderen Ballungsräumen.
Bei stetig zunehmenden Belastungen durch Straßen- und Luftverkehr, Müllverbrennungsanlagen und Kohlekraftwerke hilft die Umweltzone nicht, die sich nur auf den Autoverkehr beschränkt. Soll die Luftqualität in den großen Städten nachhaltig verbessert werden, geht das nur mit einer Reduzierung der Gesamtbelastung.“
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Notwendig sei eine übergreifende Politik, die den umweltverträglichen ÖPNV fördere, den innerdeutschen Flugverkehr auf die Schiene bringe, die Geschwindigkeit auf Autobahnen beschränke und eine Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien umsetze, so Schott. Das Landesprojekt ‚Staufreies Hessen’ sei gemessen an den Herausforderungen lächerlich.
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Schott: „Um das ganze Ausmaß der Umweltbelastungen auf die Menschen im Rhein-Main Gebiet beurteilen zu können, steht immer noch die Gesamtbelastungsstudien mit Human- und Biomonitoring aus.“









