Interview mit Hermann Schaus
Die Sicherheits- interessen der Menschen in der Region dürfen nicht länger den Profitinteressen von Fraport, Lufthansa und Co. Untergeordnet werden.
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Energiewende
erneuerbar, demokratisch, sozial.
Janine Wissler im Interview
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Hessische Landesregierung bezeichnet Fraport als Vorbild für den Klimaschutz
Mittwoch, 06. Januar 2010
Unter Roland Koch (CDU) wird Hessen zum Musterland für heiße Luft
Im letzten Jahr hat Ministerpräsident Roland Koch (CDU) angekündigt, Hessen zum ‚Musterland für Erneuerbare Energien’ zu machen. Im Rahmen einer Nachhaltigkeitsstrategie wolle man ambitionierte Klimaschutzziele anpeilen. Nun wird ausgerechnet die Flughafenbetreibergesellschaft Fraport als Vorbild für andere Unternehmen bezeichnet. Dazu erklärt Marjana Schott, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Dass der hessische Energiestaatssekretär Mark Weinmeister (CDU) den Flughafenbetreiber Fraport als Beispiel für einen vorbildlichen Einsatz für den Klimaschutz bezeichnet und zum ‚Vorbild für andere hessische Unternehmen’ erklärt, ist Realsatire in ihrer schönsten Blüte.
Sollten sich die anderen hessischen Unternehmen die auf Zunahme des Flugverkehrs setzende Fraport tatsächlich als Vorbild nehmen, dann ‚Gute Nacht’ Klimaschutz und ‚Gute Nacht` Nachhaltigkeit’.“
Es sei einfach nur unfreiwillig komisch, so Schott, dass die Landesregierung den Beitritt der Fraport zur Initiative ‚100 Unternehmen für den Klimaschutz’ als gelungene Umsetzung der hessischen Nachhaltigkeitsstrategie verkaufe.
Schott: „Unter Roland Koch ist Hessen tatsächlich zum Musterland geworden – zum Musterland für heiße Luft und gebrochene Versprechen.“






