Interview mit Marjana Schott
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Signal aus Berlin: Aus für Biblis – das war höchste Zeit!
Donnerstag, 21. Januar 2010
Zum Treffen führender Vertreter der Atomindustrie mit der Bundesregierung in Berlin erklärt Marjana Schott, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
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„Für Biblis A und B gibt es keine Laufzeitverlängerung. So sind die Aussagen von Josef Göppels, Obmann der Union im Umweltausschuss des Bundestages, zu verstehen. Und das ist gut so.“
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In der Frankfurter Rundschau von heute sagt Göppels, dass Atomreaktoren, die etwa gegen Abstürze größerer Flugzeuge nicht nachgerüstet werden könnten, bei einer Überprüfung des technischen Zustandes durchfallen würden.
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Schott: „Das trifft auf die beiden 1974 und 1976 in Betrieb gegangenen Atomreaktoren zu. Spätestens nach einem im vergangenen Jahr bekannt gewordenen internen Vermerk kommen weder die Hessische Landes- noch die Bundesregierung daran vorbei‚ dass es bei einem gezielten Flugzeugabsturz auf Biblis A oder B zu Zerstörungen an dem betroffenen Reaktorgebäude und damit zu hohen Freisetzungen von Radiaktivität in die Umgebung kommen würde.’ Die Folgen einer solchen Katastrophe sind unvorstellbar.“
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Das sei das Ende für den Betrieb der beiden Atommeiler in Biblis. Auch Christian Wagner (CDU), einer der Atomsprecher von RWE im Hessischen Landtag, müsste erkennen, dass die Atomreaktoren in Biblis nicht den höchsten internationalen Sicherheitsstandards entsprächen und abgewrackt werden müssten.









