Interview mit Marjana Schott
In öffentliche Kindertages- betreuung und in ihre Qualität investieren!
Weiterlesen
Kontakt: Presse

Thomas Klein
(Pressesprecher)
Zimmer: 210 M
0611 - 350.6079
0176 - 80 12 81 97
t.klein@ltg.hessen.de
E.on soll Strom quecksilberfrei produzieren
Donnerstag, 11. Februar 2010
Zu den Quecksilberemissionen, die durch den Bau des Blocks VI des Kraftwerks Staudinger entstehen würden, erklärt Marjana Schott, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Das Geschäft von E.on ist es Strom zu produzieren und zu verkaufen. Es ist weder Stand der Technik noch zu verantworten, dies mit umweltschädlicher Kohleverbrennung zu tun.
Die entscheidende Frage ist: Warum sollten wir eine Quecksilber emittierende und klimaschädliche Produktion von Strom durch Kohleverbrennung unterstützen, wo es ausreichend umweltfreundliche Produktionsverfahren für Strom gibt?
Auch in sehr geringen Mengen sei Quecksilber giftig. Über Luft und Wasser gelange es in Flüsse und Meere, wo es sich in der Nahrungskette anreichere. Weltweit stelle die Quecksilberbelastung ein sehr ernstes Problem dar und die Emissionen steige unter anderem durch die verstärkte Kohleverfeuerung.
Schott: „Die EU-Grenzwerte für die Quecksilberbelastung von Fischen werden im Main bereits jetzt überschritten. Wenn das größte Europäische Kohlekraftwerk in Betrieb geht, ist auf Jahrzehnte mit unverantwortlich hohen Quecksilberbelastungen zu rechnen. DIE LINKE kann einer solchen Planung nicht zustimmen. Deshalb feilschen wir nicht mit E.on um die Höhe der Quecksilberemissionen - sondern fordern den Konzern auf, Strom mit umweltfreundlicher Technik zu erzeugen.
Block IV des Kohlekraftwerks Staudinger darf nicht gebaut werden.“









