Interview mit Hermann Schaus
Wir fordern Rückkehr zur 40 Stunden-Woche
Der DGB hat völlig Recht, wenn er kritisiert, dass die falsche Entscheidung zur Rente mit 67 im Angestelltenbereich nicht dadurch besser wird, dass sie nun auch noch auf Beamtinnen und Beamte übertragen wird.
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Den Internationalen Frauentag zum Feiertag erklären: Im Kampf gegen die Benachteiligung der Frauen sind auch Symbole unverzichtbar
Mittwoch, den 03. März 2010
DIE LINKE hat heute einen Gesetzentwurf eingebracht, um den Internationalen Frauentag – den 8. März – zum Feiertag zu machen. Dazu erklärt Marjana Schott, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„’Männer und Frauen sind gleichberechtigt’ – so steht es im Grundgesetz. Das wirkliche Leben ist davon aber immer noch weit entfernt. Frauen verdienen im Durchschnitt 23% weniger als ihre männlichen Kollegen. Hier liegt Deutschland auf einem der letzten Plätze unter den 25 EU-Ländern.“
Nach wie vor würden die führenden Positionen in Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Kunst vor allem von Männern besetzt.
„Angesichts dieser hartnäckigen Diskriminierung sind auch symbolische Aktivitäten ein unumgängliches, vom Grundgesetz geradezu gefordertes Gebot der Stunde: ‚Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.’ Wenn es den im Landtag vertretenen Fraktionen mit dem Gleichheitsgebot ernst ist, müssen sie den 8. März zum Feiertag erklären.“




