Interview mit Hermann Schaus
Die Sicherheits- interessen der Menschen in der Region dürfen nicht länger den Profitinteressen von Fraport, Lufthansa und Co. Untergeordnet werden.
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Energiewende
erneuerbar, demokratisch, sozial.
Janine Wissler im Interview
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Equal Pay Day – gleicher Lohn für gleiche Arbeit!
Donnerstag, 25. März 2010
Zum dritten Mal wird der ‚Equal Pay Day’ von einem Bündnis von Wirtschaftsverbänden und Frauenorganisationen begangen. Am 26. März 2010 endet in Deutschland rechnerisch der Zeitraum, den Frauen pro Jahr mehr arbeiten müssen als Männer, um das gleiche Jahreseinkommen wie diese zu erzielen. Dazu erklärt Marjana Schott, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
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„Frauen verdienen im Durchschnitt 23 % weniger als Männer. Diese Zahl ist in den vergangenen Jahren sogar noch leicht angestiegen. Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern sind Frauen in Deutschland besonders benachteiligt. Nur in den drei Ländern Estland, Österreich und der Tschechischen Republik ist der Verdienstunterschied noch größer.“
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Unverbindliche Verabredungen reichten nachweisbar nicht aus, um Entgeltgleichheit wirksam durchzusetzen. Deshalb fordere DIE LINKE auch gesetzliche Maßnahmen, ein geschlechtergerechtes Tarifrecht und Entlohnungssystem, 50 Prozent Quotierung in allen Entlohnungs- und Hierarchiestufen, ein Verbandsklagerecht und vor allem einen gesetzlichen Mindestlohn.
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Zur Bekämpfung der millionenfachen Diskriminierung von Frauen gehöre für DIE LINKE auch ein Steuerrecht ohne geschlechterspezifisch diskriminierende Wirkung - das Ehegattensplitting solle abgeschafft werden.
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Schott verweist auf Artikel 3 des Grundgesetzes:
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„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“.
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Schott: „Die Realität zeigt: Der Weg ist noch weit. Wir bleiben bei unserer Forderung ‚Gleicher Lohn für gleiche Arbeit’“.






