Interview mit Hermann Schaus

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Gesundheitsrisiko Fluglärm: Forschungsergebnisse unerwünscht
Mittwoch, den 21. April 2010
Fragen der LINKEN zum Erkrankungsrisiko durch Fluglärm bleiben unbeantwortet
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Zur Nichtbeantwortung der Fragen eines Berichtsantrags der LINKEN zum Erkrankungsrisiko durch Fluglärm erklärt Marjana Schott, gesundheits- und umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
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„‚Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts’ – nach dieser Devise handelt Minister Jürgen Banzer (CDU) in Sachen Gesundheitsrisiken durch Fluglärm.
Zum Trauerspiel wird das Ganze dadurch, dass sich CDU und FDP gleichzeitig beharrlich weigern, eine Studie zu Gesundheitsrisiken durch Fluglärm, wie sie für den Köln-Bonner Flughafen erstellt worden ist, zu unterstützen. Stattdessen versuchen sie die an der Studie zum Köln-Bonner-Flughafen beteiligten Wissenschaftler in der Öffentlichkeit zu diskreditieren.“
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Um den Verantwortlichen vor Augen zu führen, wie wichtig die Ergebnisse einer solchen Studie für die Gesundheitsvorsorge der Menschen und für die Planung der medizinischen Versorgung seien, habe DIE LINKE- Fraktion den Berichtsantrag gestellt. Die darin formulierten Fragen seien offenkundig nur auf Grundlage einer Risikostudie zu beantworten.
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Schott: „Minister Banzer hatte zuletzt in der Ausschusssitzung am 11. März zu den gesundheitsschädlichen Wirkungen von Fluglärm nur einige sehr allgemeine Dinge sagen können. Die Antworten auf die Fragen des Berichtsantrages blieb er sowohl im Ausschuss als auch in der schriftlichen Beantwortung schuldig.
Einmal mehr ist deutlich geworden: Die Erstellung einer Studie zu den Gesundheitsrisiken - besonders der Anwohner in den Flughafenanrainergemeinden - ist dringend geboten.“




