Interview mit Hermann Schaus

100x100_hermann_schausDie Sicherheits- interessen der Menschen in der Region dürfen nicht länger den Profitinteressen von Fraport, Lufthansa und Co. Untergeordnet werden.
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Zynische Gewinnerwartungen: RWE strebt Rekordergebnis mit dem Weiterbetrieb des ältesten deutschen Atomkraftwerks an

Donnerstag, 22. April 2010

 
Zu dem von Atombetreiber RWE für 2010 angestrebten Rekordergebnis erklärt Marjana Schott, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag.
 
„Dass nach Aussagen des RWE-Vorstandssprechers Jürgen Großmann nicht zuletzt das älteste deutsche Atomkraftwerk in Biblis zum Gewinnzuwachs beitragen soll, zeigt, wie unverantwortlich und zynisch RWE argumentiert. Der angestrebte Gewinnzuwachs geht auf Kosten der kommenden Generationen und steht für ein hohes Risiko.“
 
Nach der Einpreisung externer Kosten wie Endlagerung und Umweltschäden durch den Uranabbau sowie der Aufhebung der Steuerbefreiung für die milliardenschweren Rückstellungen und einer angemessenen Versicherung der Risiken, werde schnell klar, dass diese Risikotechnologie unbezahlbar sei, so Schott.
 
„Tschernobyl hat gezeigt, dass alle Menschen das Risiko tragen müssen. Wenn sich Großmann nun erneut für eine Verlängerung der Laufzeiten aller deutschen Atomkraftwerke ausspricht, macht das nur deutlich: Protestaktionen, wie die Umzingelung des Atomkraftwerks Biblis am kommenden Samstag, sind das Gebot der Stunde sind.“   
 
Hinweis: ’Der Tag der Erde’ - das große Umwelt- und Kulturfest in Kassel - wird dieses Jahr am Sonntag, dem 25. April 2010 im Kasseler Stadtteil Marbachshöhe stattfinden


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