Interview mit Hermann Schaus

100x100_hermann_schausDie Sicherheits- interessen der Menschen in der Region dürfen nicht länger den Profitinteressen von Fraport, Lufthansa und Co. Untergeordnet werden.
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Flugplatz Kassel-Calden: Mit der letzen Kostenerhöhung ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht

Donnerstag, 29. April 2010


Landesregierung muss die Reißleine ziehen und das Projekt stoppen
 
Anlässlich der Landtagsdebatte zum Flugplatz Kassel-Calden erklärt Marjana Schott, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag.
 
„Es gibt keine Fluggesellschaften, die Kassel-Calden anfliegen wollen, es gibt keine Ausschreibungen, es gibt keinen verbindlichen Kostenplan und niemand kann derzeit sagen, ob das Projekt mit 225 Millionen Euro finanzierbar ist. Mit der letzen Kostenerhöhung ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht.
Die Hessische Landesregierung wirft ohne Sinn und Verstand Geld zum Fenster heraus und bezeichnet dass dann als zentrales Verkehrsprojekt.“
 
Das Projekt Kassel-Calden erinnere an das Modell ‚Blühende Landschaften’: Beton in die Landschaft gießen und dann behaupten, es würde sich um ein gelungenes Infrastrukturprojekt handeln.
Die Landesregierung müsse jetzt die Reißleine ziehen und das Projekt stoppen, bevor hohe Folgekosten entstünden, so Schott.


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