Interview mit Hermann Schaus
Die Sicherheits- interessen der Menschen in der Region dürfen nicht länger den Profitinteressen von Fraport, Lufthansa und Co. Untergeordnet werden.
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8. März zum Feiertag erklären: Im Kampf gegen die Benachteiligung der Frauen sind auch Symbole unverzichtbar
Donnerstag, 20. Mai 2010
DIE LINKE hat einen Gesetzentwurf eingebracht, um den Internationalen Frauentag – den 8. März – zum Feiertag zu machen. Zur Ablehnung dieses Ansinnens durch CDU, FDP und GRÜNE – die SPD hat sich bei der Abstimmung enthalten - erklärt Marjana Schott, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„'Männer und Frauen sind gleichberechtigt' – so steht es im Grundgesetz. In der Realität sind wir davon leider immer noch weit entfernt. Frauen sind einer Vielzahl von strukturellen gesellschaftlichen Benachteiligungen ausgesetzt, von wirtschaftlicher Ausbeutung, Frauenhandel und sexualisierter Gewalt ganz zu schweigen.
Keine der Rednerinnen und Redner der anderen Fraktionen im Landtag hat diese Sachverhalte und das Erfordernis bestritten, dagegen Maßnahmen ergreifen zu müssen. Der 8. März als Feiertag wäre ein guter Anlass und würde mehr Raum geben, sich diese Aufgaben zu vergegenwärtigen und ihrer anzunehmen."
Angesichts der hartnäckigen Diskriminierung seien auch symbolische Aktivitäten sinnvoll. Dass keine der anderen Fraktionen dem Ansinnen zugestimmt habe, zeige, so Schott, wie ernst es ihnen mit dem Gleichheitsgebot sei.






