Interview mit Hermann Schaus
Die Sicherheits- interessen der Menschen in der Region dürfen nicht länger den Profitinteressen von Fraport, Lufthansa und Co. Untergeordnet werden.
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Die Pläne für das Ferienresort Beberbeck sind in allen Dimensionen völlig überzogen
Donnerstag, 19. August 2010
Zu dem jüngsten Vorstoß von Heinrich Sattler, dem Bürgermeister Hofgeißmars, in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt, den sog. Closing-Termin für das Luftschloss ‚Ferienresort Beberbeck' zum vierten Mal zu verlängern, erklärt Marjana Schott, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Nachdem die x-te Ankündigung des Hofgeismarer Bürgermeisters Heinrich Sattler - er habe jetzt Investoren an der Hand - ohne nachprüfbare Fakten geblieben ist, müssten jetzt auch seine Parteikollegen im Landkreis Kassel und in Wiesbaden merken, dass der Mann sich hoffnungslos verrannt hat."
Eine weitere Spitze der Absurditäten um den Traum von Heinrich Sattler sieht Schott in dem Bemühen der Besitzergesellschaft, eine Baugenehmigung für das Projekt zu erwirken.
„Die Pläne für das Ferienresort Beberbeck sind in allen Dimensionen völlig überzogen. Weder ist es ökonomisch sinnvoll, noch aus Gründen des Landschafts- und Naturschutzes genehmigungsfähig."
In Hofgeismar und im Landkreis Kassel habe Christian Knoche für DIE LINKE bereits am 7. August Anträge zur Beendigung der Verschiebungsorgie des sogenannten Closing-Termins bis zum Sankt Nimmerleinstag eingebracht.
Schott: „Selbstverständlich unterstützen wir auf Landesebene Initiativen, die zu einer baldigen Beerdigung des Großprojektes beitragen. Gegenüber kleineren, an den Naturraum Reinhardswald und den Bedürfnissen der dort lebenden Menschen angepassten Projekte, ist DIE LINKE aufgeschlossen."






