Interview mit Hermann Schaus

100x100_hermann_schausDie Sicherheits- interessen der Menschen in der Region dürfen nicht länger den Profitinteressen von Fraport, Lufthansa und Co. Untergeordnet werden.
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Hygienemängel: Die Ursachen liegen nicht primär auf der Gesetzesebene

Mittwoch, 25. August 2010

Zur Forderung nach einer Hygienevorordnung für Hessen erklärt Marjana Schott, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Es reicht nicht, im neuen Hessischen Krankenhausgesetze eine Hygieneverordnung obligatorisch zu machen. Deren Erlass muss mit einer angemessen kurzen Frist verknüpft werden. Forderungen auf Papier bringen dann noch keine praktische Veränderung, wenn die Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern nicht stimmen."

Die Nicht-Einhaltung von Hygienemaßnahmen sei oft der enormen Überlastung des klinischen Personals geschuldet. Die Einsetzung von Hygienebeauftragten sei daher in vielen Klinken nur ein erster Schritt.

„Wir brauchen vor allem mehr Personal für die Durchführung der Hygienekontrollen. Es geht um die Herstellung von Arbeitsbedingungen, die die Einhaltung der Vorschriften auch ermöglicht."

Schott weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in den deutschen Krankenhäusern im Vergleich zu den anderen Industrieländern das schlechteste Verhältnis von klinischem Personal zu Patienten und Patientinnen besteht.



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